Der Bürgermeister von São Paulo, Ricardo Nunes, kündigte am Freitag (11.) an, dass die Stadtverwaltung den Obersten Gerichtshof kontaktieren werde, um zu überprüfen, ob das Instituto Conhecer Brasil, eine Organisation, die mit der Geschäftsfrau Karina Ferreira da Gama, der Produzentin des Films „Dark Horse", verbunden ist, seine Tätigkeit einstellen solle. Laut Nunes werde die Stadtverwaltung den Vertrag mit der NGO auflösen, falls die Konsultation des STF bestätige, dass das Unternehmen keine Verträge mehr aufrechterhalten dürfe.
Die fragliche Organisation ist für die Installation verschiedener WLAN-Hotspots in der Hauptstadt São Paulo verantwortlich. Nunes erklärte, dass das Institut nach der Entscheidung von Minister Flávio Dino am Donnerstag als inaktiv aus geschäftlicher Sicht eingestuft worden sei und dass es in Ausnahmefällen erforderlich sei, das STF zu konsultieren.
Der Fall umfasst Ermittlungen bezüglich der Finanzierung des Films „Dark Horse". Flavio Bolsonaro wird in einem Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit diesem Thema untersucht, mit der Genehmigung von Mendonça. Dinos Entscheidung am Donnerstag wirkte sich auf die rechtliche Situation des Instituto Conhecer Brasil aus und veranlasste die Stadtverwaltung von São Paulo zu der Konsultation des Obersten Gerichtshofs.




