Der Autor Vítor Gomes kritisiert die Verbreitung von Werbetafeln in Portugal und argumentiert, dass diese großen Strukturen, allgemein als 8x3 bekannt, das portugiesische Territorium in eine „endlos aufeinanderfolgende Abfolge von Anzeigen" verwandelt haben, was visuelle Verschmutzung und potenzielle Probleme für die Verkehrssicherheit verursacht. Er vertritt die Ansicht, dass die Kommunen bei der Erteilung von Lizenzen eine Verantwortung tragen und dass der öffentliche Raum nicht als bloßes kommerzielles Gut behandelt werden sollte. Er betont, dass die traditionelle Außenwerbung nicht mehr die Renditen vergangener Zeiten bietet, angesichts der gezielteren und messbareren digitalen Alternativen, und fordert eine Umkehrung der Kommunalpolitik: weniger Strukturen, strengere Kriterien, Verbotszonen und wirksame Durchsetzung. Er kommt zu dem Schluss, dass die Stadt Erbe, Landschaft und Identität ist – kein Werbekatalog.
Postal do Algarve11.09.26, 16:12