Die Lebensmittelunsicherheit in Mosambik verschlechtert sich dramatisch und könnte bis zu 1,84 Millionen Menschen betreffen. Das Klimaphänomen El Niño wird als einer der Hauptfaktoren identifiziert, die zu einem Anstieg von 55% bei der Lebensmittelunsicherheit im Land beigetragen haben.
Die Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen im Zusammenhang mit El Niño haben landwirtschaftliche Gebiete und Gemeinden in verschiedenen Regionen des mosambikanischen Territoriums verwüstet. Diese extremen Wetterereignisse beeinträchtigen die Ernten und die Nahrungsmittelproduktionskapazität der betroffenen Familien.
Neben den klimatischen Faktoren trägt auch der bewaffnete Konflikt in der Provinz Cabo Delgado zur Verschärfung der Situation bei. Die Gewalt in der Region hat Bevölkerungsgruppen vertrieben und Existenzgrundlagen zerstört, was den Zugang der Menschen zu Nahrungsmitteln erschwert.
Die Kombination dieser Elemente – widrige klimatische Bedingungen und bewaffnete Instabilität – schafft ein Szenario der Lebensmittelverletzlichkeit, das einen bedeutenden Teil der mosambikanischen Bevölkerung betrifft und dringende humanitäre Maßnahmen erfordert.




