Die irregulären Einreisen in die Europäische Union sanken um 35% in den ersten acht Monaten des Jahres, mit etwa 75.000 Feststellungen zwischen Januar und August. Dieser Wert stellt einen signifikanten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar.
Die offiziellen Zahlen berücksichtigen nicht den Zustrom von Tausenden von Migranten in der spanischen Stadt Ceuta, der am 30. und 31. Juli stattfand. Nach Angaben der spanischen Regierung sollen mindestens 72.000 Personen in dieser kurzen Zeit irregulär in jener Exklave eingereist sein.
Ohne Ceuta in den offiziellen Daten lag die Gesamtzahl der irregulären Einreisen in der EU unter 75.000, was die außergewöhnliche Bedeutung jenes Migrationsereignisses im europäischen Kontext verdeutlicht. Die Diskrepanz zwischen den beiden Datensätzen unterstreicht die Schwierigkeit, massive und unerwartete Migrationsströme zu kontrollieren.



