Paulo Camacho, ehemaliger Journalist der SIC, moderierte die Sendung Primeiro Jornal, als die Anschläge vom 11. September 2001 stattfanden, die als der tödlichste terroristische Anschlag gelten, den die Welt je miterleben musste. Der Journalist erinnert sich daran, dass es die "ersten beängstigenden Minuten" während der Übertragung waren.
In diesem Moment musste Camacho live weitermachen, zu einer Zeit, als noch wenig oder nichts darüber bekannt war, was in New York geschah. Die Informationen waren spärlich und verwirrend, was die Situation besonders herausfordernd für jeden Journalisten machte.
Der Journalist beschreibt, dass es für ihn einen Moment gab, in dem er ein Erdbeben spürte und in den Abgrund fiel. Diese metaphorische Beschreibung veranschaulicht die emotionale Auswirkung, die die Berichterstattung über dieses historische Ereignis auf ihn hatte, selbst als er ein Profi war, der gewohnt war, mit Drucksituationen umzugehen.
Die Übertragung von Paulo Camacho wurde als eine "herausfordernde Übertragung" bekannt, nicht nur wegen der dramatischen Natur der Ereignisse, über die er berichtete, sondern auch wegen der Notwendigkeit, die Ruhe zu bewahren und die portugiesische Bevölkerung zu informieren, während die Welt schockiert dem Verlauf der Anschläge in den Vereinigten Staaten beiwohnte.




