Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für 113.000 Todesfälle pro Jahr in Spanien verantwortlich, mehr als 300 Todesfälle pro Tag, laut Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE). Diese alarmierenden Zahlen wurden während einer in Madrid anlässlich des Beginns des Herzmonats stattfindenden Veranstaltung hervorgehoben.
Doktor Andrés Íñiguez Romo, Präsident der Spanischen Herzstiftung (FEC), vertrat die Ansicht, dass die kardiovaskuläre Prävention bereits in jungen Jahren beginnen sollte. Seiner Einschätzung nach gibt es sehr solide wissenschaftliche Belege, die einen Zusammenhang zwischen dem kardiovaskulären Gesundheitszustand in der Kindheit und der Wahrscheinlichkeit, im Erwachsenenalter kardiovaskuläre Erkrankungen zu entwickeln, belegen.
Íñiguez Romo warnte davor, dass entgegen der Meinung vieler Menschen gute kardiovaskuläre Gesundheitsgewohnheiten bereits in der Kindheit erworben werden müssen. Dieser präventive Ansatz zielt darauf ab, die hohen Sterblichkeitszahlen zu senken, die durch diese Erkrankungen im Land verursacht werden.




