Der Bloco de Esquerda hat dem Staat Vorschläge zur Einführung von Grenzen für Rechenzentren in Portugal vorgelegt. Die Partei erachtet das Fehlen einer öffentlichen Debatte über diese Angelegenheit als besorgniserregend für die Demokratie.
Die Partei veranstaltet an diesem Freitag im Parlament eine öffentliche Anhörung, um das Thema zu diskutieren. Ziel ist es, den Dialog über die Regulierung von Rechenzentren im Land zu eröffnen.
Rechenzentren haben sich in Portugal, insbesondere im Großraum Lissabon, zunehmend ausgebreitet, was Fragen zum Energieverbrauch, zur Wassernutzung und zu Umweltauswirkungen aufwirft. Dieser Ausbau ist nach Angaben des Bloco de Esquerda ohne große öffentliche Debatte erfolgt.
Die Partei ist der Ansicht, dass ein klarer regulatorischer Rahmen erforderlich ist, der Grenzen und Bedingungen für die Errichtung und den Betrieb dieser Zentren festlegt und größere Transparenz sowie Bürgerbeteiligung an den Entscheidungen gewährleistet.




