Die ULS des Algarve wies zurück, dass sie ihren Arbeitnehmern das Studium der Medizin an der Universität Algarve verboten habe, und klärte auf, dass die Aussagen des Präsidenten des Verwaltungsrats, Tiago Botelho, unzulässig interpretiert und aus dem jeweiligen Zusammenhang gerissen wurden. Am Dienstag hatte die PS die Gesundheitsministerin zu der angeblichen Entscheidung befragt, Arbeitnehmer daran zu hindern, ihr Arbeitsverhältnis aufrechtzuerhalten, während sie das Studium besuchen.
Die örtliche Gesundheitseinrichtung betonte, dass sie niemals einen Beschluss, eine Orientierung oder eine interne Position gefasst hat, die ihren Arbeitnehmern allgemein verbietet, das Medizinstudium an der Universität Algarve zu besuchen, noch dass sie die obligatorische Beendigung der jeweiligen Arbeitsverhältnisse aus diesem Grund angeordnet hat.
Die ULS erklärte, dass die Äußerung von Tiago Botelho darauf abzielte, hervorzuheben, dass der Besuch eines Studiengangs mit dem hohen Maß an Anforderung und Engagement, das die medizinische Ausbildung mit sich bringt, in der Praxis kaum mit der gleichzeitigen Ausübung einer regulären beruflichen Tätigkeit vereinbar ist. Die Einrichtung stellte ferner klar, dass der Besuch eines Hochschulstudiums nicht als Situation einer Funktionshäufung gilt.
Die ULS des Algarve folgt der Orientierung der Medizinischen Fakultät, dass sich die Studierenden ausschließlich dem Studiengang widmen, da sie der Ansicht ist, dass dies die für den akademischen Erfolg günstigste Lösung darstellt. Allerdings betrachtete sie den Besuch durch bereits in der Einrichtung tätige Fachkräfte positiv, da dies eine Gelegenheit bietet




