Die Europäische Kommission hat sich verpflichtet, die Kohäsionspolitik und die Posei-Beihilfen für den Primärsektor im Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 zu verstärken und zu verlängern, als Teil einer neuen EU-Strategie für die ultraperipheren Regionen (UPR). Diese Entscheidung zielt darauf ab, eine kontinuierliche Unterstützung für die vom Kontinent am weitesten entfernten europäischen Gebiete zu gewährleisten.
Die Zentralregierung teilte mit, dass die Kanaren und die anderen neun als UPR klassifizierten Gebiete ihre Rolle als Verwaltungsbehörden für die spezifisch für diese Regionen bestimmten Mittel beibehalten können. Dies bedeutet, dass diese Gebiete weiterhin Autonomie bei der Verwaltung der ihnen zugewiesenen europäischen Mittel haben werden.
Darüber hinaus können die ultraperipheren Regionen eine direkte und koordinierte Beziehung mit Brüssel ohne Vermittlung aufrechterhalten. Das Ziel ist es, eine Zentralisierung der europäischen Mittel zu vermeiden und sicherzustellen, dass die UPR-Gebiete aktiv an ihrer Verwaltung und Verteilung beteiligt werden.
Die Kanaren insbesondere sollen eine geo-strategische Rolle für die Europäische Union übernehmen und ihre privilegierte geografische Lage im Atlantik nutzen. Diese Strategie unterstreicht die Bedeutung dieser Regionen für die europäischen Interessen im internationalen Kontext.




