Der ehemalige Direktor des Bewertungsprogramms, Nuno Crato, sprach sich gegen die neuen wesentlichen Lerninhalte aus und vertrat die Ansicht, dass diese "schnell aufgehoben" werden sollten. Crato, der Bildungsminister war, ist der Meinung, dass Portugal dringende Veränderungen im Bildungssystem benötigt, um seine internationalen Ergebnisse wiederzuerlangen.
Dem ehemaligen Regierungsmitglied zufolge ist die einzige Möglichkeit, wieder zu guten Ergebnissen zu gelangen, durch Strenge. Crato betonte den Lehrplan, die Bewertung und die kognitive Unterstützung als grundlegende Elemente dafür, dass Portugal im Programm zur internationalen Schülerbewertung, dem PISA, aufsteigen kann.
Die Äußerungen von Crato erfolgen in einem Kontext der Debatte über die Qualität des portugiesischen Bildungssystems und seine Bewertungen in internationalen Bildungsrankings. Der PISA ist eines der wichtigsten Instrumente zum Vergleich der schulischen Leistungen zwischen Ländern.



