Die Europäische Zentralbank erhöhte die Zinssätze einstimmig um 25 Basispunkte, eine Entscheidung, die Christine Lagarde auf der in Berlin abgehaltenen Pressekonferenz als „No-Brainer" (offensichtliche Entscheidung) bezeichnete. Die EZB-Präsidentin versuchte, Vorsicht zu demonstrieren, indem sie erklärte, dass die enorme geopolitische Unsicherheit die Zentralbank daran hindere, Signale über die nächsten Schritte auszusenden, letztendlich aber bekräftigte sie bei den Märkten die Erwartung einer dritten Zinserhöhung bis zum Jahresende und einer weiteren monetären Straffung im nächsten Jahr.
Die Geldmärkte prognostizieren nun eine zusätzliche Straffung von etwa 85 Basispunkten bis Ende 2027, ein Anstieg gegenüber den weniger als




