Eine von Forschern der Universitäten Lissabon und der Azoren durchgeführte Studie bestätigte, dass in den einheimischen azorianischen Wäldern Arthropodengemeinschaften existieren, die stabil geblieben und sogar gewachsen sind, entgegen einem weltweiten Trend des Zusammenbruchs.
Die Forscher der beiden Universitäten analysierten die Arthropodengemeinschaften in den einheimischen Wäldern der Azoren und stellten fest, dass diese Gemeinschaften nicht nur stabil blieben, sondern in einigen Fällen sogar über die Zeit gewachsen sind.
Diese Entdeckung steht im Gegensatz zum weltweiten Trend des Rückgangs und Zusammenbruchs der Arthropodenpopulationen, der in verschiedenen Regionen des Planeten dokumentiert und Faktoren wie Lebensraumverlust, Pestizideinsatz und Klimawandel zugeschrieben wird.
Die einheimischen Wälder der Azoren stellen somit einen außergewöhnlichen Erfolgsfall beim Erhalt dieser Wirbellosen dar und zeigen, dass dieses Ökosystem seine Arthropodengemeinschaften nachhaltig bewahren konnte.



