Die Bundespolizei verdächtigt den Bundesabgeordneten Mário Frias und die Unternehmerin Karina Ferreira da Gama, Produzentin des Films „Dark Horse" über den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, Straftaten der Veruntreuung öffentlicher Bundesmittel, der Geldwäsche, der kriminellen Organisation und der Urkundenfälschung begangen zu haben. Beide bestreiten Unregelmäßigkeiten während der Ermittlung und haben sich am Donnerstag nicht geäußert.
Der Richter des Obersten Gerichtshofs, Flávio Dino, hat die Durchführung von 49 Durchsuchungsbeschlüssen zur Untersuchung einer mutmaßlichen Veruntreuung von Parlamentszuschüssen für die Produktion des Films genehmigt. Die Ermittlung wurde Ende Juni von Dino eingeleitet, als bereits Hinweise auf Straftaten wie Veruntreuung und Vergabebetrug vorlagen.
Laut Bundespolizei wurden bei Mário Frias während der Operation, die die Finanzierung des Films „Dark Horse" untersucht, sieben Waffen beschlagnahmt. Die Verdachtsmomente umfassen die Veruntreuung von Bundesmitteln und Geldwäsche im Zusammenhang mit der Filmproduktion über Bolsonaro.




