Die Bundespolizei vollstreckte am Donnerstag (10.) einen Durchsuchungsbeschluss an der Wohnanschrift des Bundesabgeordneten Mário Frias (PL-SP) in Brasília. Laut dem Parlamentarier selbst wurden dabei Mobiltelefon, Dokumente, Computer und sieben Waffen beschlagnahmt.
In einem auf sozialen Medien veröffentlichten Video erklärte Frias, dass sich die Untersuchung auf einen Änderungsantrag über 2 Millionen R$ bezieht, der für zwei Projekte bestimmt war: eines im Sportbereich und eines zur digitalen Alphabetisierung. Seinen Angaben zufolge waren die Mittel nicht für den Film Dark Horse bestimmt, der die Geschichte des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro erzählt.
Der Abgeordnete erklärte, dass der Änderungsantrag öffentlich, registriert und im Transparenzportal einsehbar sei. Frias erklärte, dass die Absicht der Projekte darin bestand, Kinder von der Straße zu holen und Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden beizubringen, sich intellektuell zu entwickeln.
Der Abgeordnete teilte außerdem mit, dass seine Verteidigung versuchen werde, die Tatsachen den zuständigen Behörden zu erläutern.




