Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat bestritten, dass er den portugiesischen Economist Ricardo Reis aus dem Auswahlverfahren für eine Position in der Institution aufgrund von Kritik an der Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten Donald Trump ausgeschlossen habe.
Die Verneinung erfolgt als Reaktion auf einen Bericht der Financial Times, wonach Ricardo Reis angeblich aus dem Auswahlverfahren ausgeschlossen wurde, weil er die wirtschaftliche Gültigkeit der vom amerikanischen Finanzministerium verhängten Zölle in Frage gestellt hatte.
Der IWF reagierte über einen Sprecher auf die Veröffentlichung der britischen Zeitung und wies die Anschuldigungen zurück, wonach die Entscheidung mit den vom portugiesischen Economist geäußerten Meinungen über Trumps Politiken in Zusammenhang stehe.
Ricardo Reis ist ein anerkannter Wirtschaftsspezialist mit akademischer Verbindung zur London School of Economics, und die Kontroverse entsteht in einem Moment der Spannung zwischen der internationalen Finanzinstitution und der amerikanischen Regierung.




