Mário Frias war heute (Donnerstag, 10.) Ziel einer Operation der Bundespolizei, die die Finanzierung des Films „Dark Horse" untersucht, eine filmische Biografie des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Operation umfasste Durchsuchungen und Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit möglichen Unregelmäßigkeiten bei der Filmproduktion.
Bevor er in die Politik ging, baute Mário Frias eine Karriere im brasilianischen Fernsehen auf. Er debütierte 1997 mit einer festen Rolle in „Malhação", wo er die Figur „Escova" verkörperte, und kehrte zwei Jahre später als Rodrigo, Protagonist jener Staffel, zurück. 2004 war er Teil des Ensembles der Telenovela „Senhora do Destino".
In der Handlung von „Senhora do Destino" spielte Frias die Figur Thomas Jefferson, einen korrupten, egoistischen, selbstbezogenen und von Medien besessenen Bundesabgeordneten, der alles tun würde, um in den Nachrichten zu erscheinen. Der Schauspieler wurde gerade durch seine Rollen in „Malhação" berühmt, die ihn einem breiten Publikum bekannt machten.
In seinem persönlichen Leben war Mário Frias zwischen 2001 und 2005 mit der Schauspielerin Nivea Stelmann verheiratet, mit der er einen Sohn namens Miguel hat. Seine letzte Arbeit im Fernsehen war als Moderator der Sendung „A melhor viagem" bei RedeTV! im Jahr 2019.




