Die Frage, ob die Fusion des 1. und 2. Zyklus der Grundbildung dem Land nützt, wird unter ehemaligen Bildungsministern kontrovers diskutiert. Maria de Lurdes Rodrigues und Nuno Crato äußerten Kritik an der Art und Weise, wie Fernando Alexandre, der amtierende Bildungsminister, die Reorganisation der Bildungszyklen ankündigte.
Beide Ex-Minister sind der Ansicht, dass die unmittelbare Priorität auf den Ergebnissen Portugals im Programme for International Student Assessment (PISA) liegen sollte, anstatt strukturelle Veränderungen an den Bildungszyklen vorzunehmen.
Die Ankündigung von Fernando Alexandre zur Reorganisation wurde von seinen Amtsvorgängern mit Vorbehalten aufgenommen, die die Gelegenheit und den gewählten Ansatz für diese strukturelle Veränderung im portugiesischen Bildungssystem in Frage stellten.
Die Debatte entsteht in einem Kontext, in dem die Ergebnisse Portugals bei internationalen Bildungsbewertungen genau verfolgt werden, was die ehemaligen Regierungsvertreter zu der Verteidigung veranlasst, dass jede strukturelle Reform die Verbesserung dieser Ergebnisse priorisieren sollte.




