Die Kooperative Rizoma warf der Armee „Machtmissbrauch" im Zusammenhang mit einem Gebietsanspruch bezüglich eines brachliegenden Grundstücks innerhalb des Geländes der Grund- und Sekundarschule Gil Vicente in Lissabon vor. Der Fall reicht ins Frühjahr 2024 zurück, als Rizoma von der Existenz dieses verlassenen Grundstücks auf dem Schulgelände erfuhr.
Die Kooperative, die Aktivitäten der sozialen und gemeinschaftlichen Intervention entwickelt, sprach sich gegen das Ansinnen der Armee aus, den Raum für sich zu beanspruchen, und betrachtete diese Maßnahme als Missbrauch der Autorität seitens der militärischen Institution. Die Situation erzeugte Kontroversen, da sie eine Bildungseinrichtung und die Nutzung eines Grundstücks betraf, das sich in einem brachliegenden Zustand befand.
Die militärischen Behörden kommentierten die Anschuldigung bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht offiziell. Der Gebietsstreit zwischen der militärischen Institution und der Kooperative wirft Fragen zur Verwaltung öffentlicher Räume und zur Legitimität von Eigentumsansprüchen seitens der Streitkräfte auf.
Der Fall erregt weiterhin öffentliches Aufsehen, wobei Rizoma vertritt, dass das Grundstück im Dienst der Schulgemeinschaft und der lokalen Bevölkerung bleiben sollte, anstatt vom Militär besetzt zu werden.




