Die Lehrergewerkschaften Fenprof und FNE lehnten die Zusammenlegung der Primar- und Sekundarstufe I als Mittel zur Behebung des Lehrermangels an den Schulen ab. Diese Frage stellt sich im Zusammenhang mit einer in Diskussion befindlichen Bildungsreform.
Die Fenprof vertritt die Ansicht, dass die Lösung in der Einstellung weiterer Lehrer besteht, obwohl sie sich nicht gegen die Vereinheitlichung der Unterrichtszeiten zwischen den beiden Stufen ausspricht. Die Gewerkschaft ist der Auffassung, dass der Mangel an Lehrkräften mit mehr Personalressourcen behoben werden sollte.
Die FNE hingegen warnte, dass die Reform zum Scheitern verurteilt ist, wenn sie nur zur Kompensation des Lehrermangels eingesetzt wird, und wies darauf hin, dass eine solche Maßnahme andere Probleme in den Schulen schaffen könnte. Die Gewerkschaft sprach sich gegen die Nutzung dieser Zusammenlegung als Lösung für den Lehrermangel aus.
Der Artikel bezieht sich spezifisch auf den Bildungssektor in Portugal, wo der Lehrermangel eine ständige Besorgnis darstellt und zur Diskussion möglicher Änderungen in der Struktur der Schulstufen geführt hat.



