Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, erschien am Donnerstag in Frankfurt mit einem pessimistischen wirtschaftlichen Tonfall, in Schwarz gekleidet, um die neuen Prognosen und Entscheidungen der europäischen Währungsinstitution vorzustellen.
Die EZB beschloss, die Finanzbedingungen im Euroraum zu verschärfen und den Einlagensatz auf 2,50% anzuheben, aufgrund des jüngsten Wiederauflebens der Inflation in der Gemeinschaftsregion.
Die Institution aktualisierte auch ihre Wirtschaftsprognosen bis 2028 und zog ein Szenario in Betracht, in dem der Euribor bis zu diesem Datum bei 3% bleibt. Zusätzlich erwartet die EZB eine Inflation, die 5,4% erreichen könnte, falls sich der geopolitische Konflikt verschärft.
Diese Prognosen deuten darauf hin, dass weder für Hypotheken noch für Verbraucherpreise im Euroraum kurz- und mittelfristig mit einer sofortigen Besserung zu rechnen ist.




