Der Nationale Bildungsverband warnte das Bildungsministerium, dass Bedingungen gesichert sein müssen, bevor die Integration der 1. und 2. Zyklen der Grundschule vorangetrieben wird. Der Verband äußerte Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie diese Reform vorbereitet wird.
Die Gewerkschaftsorganisation lehnt es ab, dass die Integration der Zyklen als Lösung für den Lehrermangel an den Schulen dienen kann. Nach Ansicht des Verbandes sollte die Reform nicht dazu dienen, Einstellungen zu reduzieren oder die Mobilität der Lehrer zwischen Bildungseinrichtungen zu erhöhen.
Der Nationale Bildungsverband fordert, dass der Integrationsprozess Gegenstand effektiver Verhandlungen mit der Regierung ist. Die Organisation vertritt die Ansicht, dass jede strukturelle Veränderung im Bildungssystem mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert und vereinbart werden muss.
Die Integration der 1. und 2. Zyklen wurde als eine der wichtigsten Reformen des Bildungssystems präsentiert, aber die Gewerkschaften warnen, dass ihre Umsetzung ohne entsprechende Garantien die Unterrichtsqualität und die Arbeitsbedingungen der Lehrer beeinträchtigen kann.




