Das Altargemälde der Capela do Fôro in Jardim da Serra wurde kürzlich mit einer Gesamtinvestition von 21.370 Euro restauriert. Die Restaurierung zielte darauf ab, die Feuchtigkeits- und Infiltrationsprobleme, die das Werk über die Jahre hinweg zunehmend beschädigt hatten, endgültig zu lösen. Die Arbeiten fanden hauptsächlich zwischen Juni und August statt, wobei die gesamte Wand, an der sich das Gemälde befindet, isoliert und Leinwände für eine größere Haltbarkeit verwendet wurden.
Laut dem Pfarrer von São Tiago, Pater Rui Silva, ist das aktuelle Gemälde nicht das ursprüngliche, sondern eine Interpretation aus dem frühen Jahrzehnt der 1980er Jahre. Die ursprüngliche Komposition ging während der Erweiterungsarbeiten am Gotteshaus verloren, als die Capela do Fôro als Pfarrsitz fungierte und es daher notwendig war, den verfügbaren Raum bestmöglich auszunutzen, indem Wände an das umliegende Erdreich angebaut wurden.
Die Finanzierung des Werkes war das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung. Private Spenden beliefen sich auf 1.820 Euro, die Junta de Freguesia von Jardim da Serra steuerte 2.000 Euro bei, die Opfergaben der Messen vom 15. und 16. August erbrachten 2.836,77 Euro, und der Pfarrfonds stellte die verbleibenden 14.713,23 Euro bereit. Der Pfarrer gab bekannt, dass er etwa drei Jahre lang an dieser Lösung gearbeitet hatte.
Die Restaurierung ermöglichte es auch, das der Kapelle gespendete Kreuz in die Komposition zu integrieren und den bildlichen Rahmen des Altars mit der Darstellung von Vorhängen, architektonischen Elementen, Wolken und Lichtstrahlen um den Gekreuzigten und Nossa Senhora da Consolação wiederherzustellen. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Programms von Arbeiten, die während der 12 Jahre durchgeführt wurden, in denen Pater Rui Silva die Pfarrei leitet, und umfassen die Reparatur des Daches, die elektrische Sanierung und die Restaurierung von Figuren.




