Die brasilianische Opposition sucht Aufklärung über einen geheimen Bericht, der laut Minister André Mendonça seine Aktivitäten und die des Anwalts Jorge Messias überwacht haben soll. Zu diesem Zweck beabsichtigt sie, den Justizminister Wellington César Lima e Silva vorzuladen und Andrei Rodrigues einzuladen, der nach einer Entscheidung von Minister Flávio Dino in sein Amt als Exekutivdirektor der Bundespolizei zurückgekehrt ist.
Die Anträge wurden sowohl im Abgeordnetenhaus als auch im Senat eingereicht. Der Abgeordnete Rodrigo Valadares (PL-SE) schlug die Durchführung einer allgemeinen Sitzung im Plenum des Abgeordnetenhauses vor, um die Beteiligten anzuhören. Neben Andrei Rodrigues beabsichtigt die Opposition auch, den Direktor der Polizeilichen Intelligenz der PF, Leandro Almada, vorzuladen, der ebenfalls Ziel einer von André Mendonça angeordneten vorsorglichen Beurlaubung war.
Gemäß dem Dokument, das die Anträge begründet, ist das Ziel, den Ursprung des Dokuments zu erörtern, zu identifizieren, wer an seiner Erstellung beteiligt war, zu überprüfen, welche Informationen gesammelt wurden, zu klären, zu welchem Zweck, und zu untersuchen, ob Agenten, Systeme, Datenbanken oder andere Strukturen der Bundespolizei für die Erstellung des Berichts eingesetzt wurden.
Im Senat möchte Senator Esperidião Amin (PP-SC), dass sowohl Minister Wellington César als auch Andrei Rodrigues vor dem Gemischten Ausschuss für die Kontrolle von Nachrichtendienstaktivitäten erscheinen, um die entsprechenden Aufklärungen zu dem Fall zu geben.




