Der Wirtschaftsminister erkannte am Mittwoch an, dass die vom Premierminister angekündigten steuerlichen Maßnahmen – darunter die Senkung der Einkommensteuer bis zur sechsten Stufe und ein Bonus für Rentner – nicht ausreichen, um den Lebenshaltungskosten der Portugiesen zu begegnen. Trotz der Einschränkungen vertrat der Regierungsvertreter die Ansicht, dass diese Maßnahmen „den möglichen Beistand" im aktuellen Kontext darstellen.
Die Erklärung des Ministers erfolgt als Antwort auf die Kritik, die Exekutive tue nicht genug, um die Bürger angesichts der Inflation und des steigenden Lebenshaltungskosten in Portugal zu unterstützen. Der Regierungsvertreter erkannte implizit an, dass Bedürfnisse unerfüllt bleiben, vertrat jedoch die Auffassung, dass die Regierung im Rahmen der verfügbaren haushalterischen Möglichkeiten handelt.
Die betreffenden Maßnahmen umfassen steuerliche Entlastungen bei der Einkommensteuer für Steuerzahler bis zur sechsten Einkommensstufe sowie eine außerordentliche Beihilfe für Rentner. Diese wurden vom Premierminister als Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets zur Abschwächung der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die portugiesischen Familien vorgestellt.
Das Wirtschaftsministerium erkennt somit an, dass die Maßnahmen zwar eine Anstrengung der Exekutive darstellen, jedoch das Bewusstsein besteht, dass die gewährte Unterstützung die Schwierigkeiten, mit denen die portugiesische Bevölkerung im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert ist, nicht vollständig abdeckt.




