Ein Vorschlag von João Ribeiro, Mitglied der Leitung der portugiesischen Sektion von Transparency International, sieht die Schaffung eines neuen Straftatbestands vor, der „unrechtmäßige Vermittlung des Zugangs zu öffentlichen Entscheidungen" genannt wird und mit bis zu drei Jahren Haft die Nutzung persönlicher, familiärer, parteipolitischer, beruflicher, wirtschaftlicher oder institutioneller Beziehungen bestrafen könnte, um unrechtmäßige Vorteile in öffentlichen Prozessen oder Entscheidungen zu erlangen. Das Dokument wurde Ende Juli an die im Parlament vertretenen Parteien mit Ausnahme des Chega geschickt, zur Bewertung und eventuellen politischen und parlamentarischen Diskussion.
Der Vorschlag zielt nicht darauf ab, legitime Kontakte mit öffentlichen Verantwortlichen zu kriminalisieren, wie etwa den Zustand eines Verfahrens zu erfragen oder eine Beschwerde einzureichen. Die Absicht besteht vielmehr darin, diese Kontakte von dem Druck zu unterscheiden, der auf Bevorzugung abzielt, wie etwa zu verlangen, dass ein Verfahren vorgezogen wird, eine Überprüfung zu verhindern oder Informationen zu erlangen, die den übrigen Bürgern nicht zur Verfügung stehen. Das Dokument schlägt außerdem vor, dass bestimmte externe Kontakte bezüglich spezifischer Verfahren von den öffentlichen Stellen erfasst werden, um die Transparenz zu erhöhen.
Die Maßnahme schlägt auch vor, dass das Transparenzprinzip auf den privaten Sektor ausgeweitet wird, hauptsächlich auf börsennotierte Unternehmen, durch die Veröffentlichung von Einstellungsöglichkeiten für höhere Positionen, um die Praxis von Stellen zu bekämpfen, die von vornherein einen bestimmten Empfänger zu haben scheinen. Das vorgeschlagene Regime hätte eine Laufzeit von 15 Jahren, mit Bewertungen alle vier Jahre, wobei Indikatoren wie erfasste Kontakte, Sektoren, die am anfälligsten für Bevorzugung sind, und die Auswirkungen auf das Vertrauen der Bürger analysiert werden.
Bisher hat nur der




