Das US-Finanzministerium wird den Betrag der Rückkäufe langfristiger Anleihen auf bis zu sechs Milliarden Dollar verdreifachen, anstatt der üblichen zwei Milliarden. Die Ankündigung wurde vom Finanzminister Bessent Mitte August gemacht, aber erst jetzt wurden die vollständigen Details bekannt. Anfänglich hatte die nordamerikanische Regierung mitgeteilt, dass der Betrag nur verdoppelt werden würde.
Die Operation sollte die Märkte stabilisieren, die Verschuldung verschiedener Länder liquide halten und den Anstieg der nordamerikanischen Anleihen begrenzen. Die Märkte ließen sich jedoch nicht überzeugen und die Renditen stiegen erneut. Die 10-Jahres-Anleihen erreichten 4,839%, den höchsten Wert seit November 2023, während die 30-Jahres-Anleihen auf 5,292% stiegen.
Von der CNBC befragte Analysten wiesen darauf hin, dass verschiedene Investoren Details erwarteten und einen höheren Betrag als den angekündigten erwarteten, da die vom Finanzministerium im August verwendete Sprache darauf hindeutete, dass die Käufe "mindestens" das Doppelte des Üblichen betragen würden. Die enttäuschte Erwartung trug zur negativen Reaktion der Märkte bei.
Neben Bessents Ankündigung trugen andere Faktoren zum Anstieg der Renditen bei, insbesondere der Ölpreis, der erstmals seit Juli wieder die Marke von 100 Dollar überschritt, angetrieben durch Schusswechsel zwischen Iranern und Nordamerikanern am Persischen Golf.




