Die Gewerkschaft der Zivilluftfahrtpiloten hat dem Wunsch Ausdruck verliehen, vor dem Fortschreiten des Privatisierungsprozesses der TAP vom Staat gehört zu werden. Die Piloten halten es für wesentlich, an den Entscheidungen teilzuhaben, die die Zukunft der portugiesischen Fluggesellschaft betreffen.
Die Gewerkschaft stuft es als „unverständlich" ein, dass dem Organ, das die Piloten vertritt, noch kein Anhörungsmoment gewährt wurde. Diese Position ergibt sich im Kontext der Diskussionen über die Privatisierung der Fluggesellschaft.
Die Organisation, die die Piloten der Zivilluftfahrt vertritt, vertritt die Auffassung, dass ihre Meinung in einem Prozess berücksichtigt werden sollte, der die Struktur und den Betrieb der TAP grundlegend verändern könnte. Das Fehlen eines Dialogs mit der Gewerkschaft steht nach Ansicht der Piloten im Widerspruch zu der Bedeutung ihrer Rolle beim Betrieb der Gesellschaft.
Der Antrag auf Anhörung erfolgt in einer Phase, in der der Privatisierungsprozess der TAP in Portugal weiterhin eine öffentliche Debatte auslöst. Die Piloten vertreten die Auffassung, dass sie in den Verhandlungen, die die Zukunft des Unternehmens gestalten könnten, ein Mitspracherecht haben sollten.




