Premierminister Luís Montenegro vertrat in einer Reflexion über die Ergebnisse der PISA-Studie der OECD die Ansicht, dass Portugals Ergebnisse „nicht die besten waren", da das Land in den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften schlechter abgeschnitten hat. Montenegro war der Ansicht, dass diese Ergebnisse auf „Entscheidungen, die im Laufe der Jahre getroffen wurden", zurückzuführen seien, und hob die „Ehrenhaftigkeit" hervor, mit der ein ehemaliger Amtsinhaber des Bildungsressorts diese Situation anerkannt habe.
Der Premierminister sprach am Ende des dezentralen Ministerrats, der an der Polytechnischen Universität Bragança stattfand, die in Universität Bragança und Nordinterieur umgewandelt werden soll. Das Treffen konzentrierte sich überwiegend auf den Bildungsbereich.
Montenegro kündigte an, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, um „eine Kultur der Ansprüche" und Qualität wiederherzustellen, einschließlich Schritte für das Bewertungssystem, die Überarbeitung wesentlicher Lehrpläne und die Aufwertung von 402 Zentren für technische Fachausbildung. Das Ziel ist, dass die Schüler ihrer Berufung folgen können, sei es in der beruflichen Bildung oder im Hochschulbereich.
Der Premierminister enthüllte außerdem, dass die Regierung nach der Revitalisierung von 87 Schulen im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans die Finanzierung für Maßnahmen an weiteren 200 Schulen sicherstellen werde, mit einer mit der Europäischen Investitionsbank vereinbarten Finanzierungszusage. In seiner Rede betonte Montenegro ebenso die Bedeutung ausgeglichener öffentlicher Haushalte, um mehr Investitionen in Bildung und öffentliche Dienste zu ermöglichen.




