Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Partei Alternative für Deutschland (AfD) vorgeworfen, eine „ethnische Säuberung" durch ihre Anti-Migrationspolitik einführen zu wollen. Die Anschuldigung erfolgt vor dem Hintergrund einer angespannten politischen Debatte über Einwanderung und Flüchtlinge in Deutschland.
Merz bezog sich konkret auf einen Vorschlag der AfD im Bundesland Sachsen-Anhalt, der eine Offensive zur Massendeportation von Flüchtlingen vorsieht. Dieser Vorschlag umfasst auch die aus der Ukraine stammenden Flüchtlinge, was besondere Kontroversen ausgelöst hat.
Die Partei von Alice Weidel, der Vorsitzenden der AfD, bezeichnet diese Politik als „Remigration", ein Begriff, der von Menschenrechtsgruppen und anderen deutschen politischen Parteien umfassend kritisiert wurde. Die Verwendung dieses Begriffs und der damit verbundenen Maßnahmen hat eine intensive öffentliche Debatte über die Grenzen der Migrationspolitik in Deutschland ausgelöst.




