Die Mieten in Lissabon stiegen über einen Zeitraum von zehn Jahren um 103%, was die portugiesische Hauptstadt zu einem der besorgniserregendsten Fälle auf europäischer Ebene in Bezug zum Immobilienmarkt machte. Dieses starke Wachstum hat zunehmend Bedenken sowohl auf nationaler als auch auf gemeinschaftlicher Ebene hervorgerufen.
Ein europäischer Kommissar fordert Zurückhaltung bei Ferienwohnungen als Maßnahme, um diese Tendenz der übermäßigen Immobilienwertsteigerung einzudämmen. Die Europäische Kommission hat zunehmend strengere Grenzen für die Kurzzeitvermietung in den wichtigsten städtischen Zentren des Kontinents vorgeschlagen.
Lissabon wurde spezifisch als eines der alarmierendsten Beispiele dieser Situation dargestellt, wo der Druck auf den Wohnungsmarkt in den letzten Jahren besonders intensiv spürbar war.
Carlos Moedas, europäischer Kommissar, stimmte absoluten Eindämmungsgebieten in 10% zu – ein Wert, der unter dem derzeit in der Diskussion stehenden europäischen Vorschlag liegt. Diese Position spiegelt den Versuch wider, ein Gleichgewicht zwischen der Regulierung von Ferienwohnungen und der Erhaltung einer für den Tourismussektor relevanten wirtschaftlichen Tätigkeit zu finden.



