Die portugiesische Regierung prüft die Möglichkeit, Wasser aus dem Stausee von Castelo de Bode auf das südliche Ufer des Tejo zu leiten, um die Abhängigkeit vom Tejo-Sado-Grundwasserleiter zu verringern. Diese Lösung ergibt sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Besorgnis über die Wassernachhaltigkeit der Region.
Die Portugiesische Umweltagentur (APA) und die Águas de Portugal haben eine Frist von 120 Tagen erhalten, um eine technische Lösung vorzulegen, die dieses Ziel der Verringerung der Abhängigkeit vom Tejo-Sado-Grundwasserleiter ermöglicht.
Castelo de Bode ist eine der wichtigsten Wasserreserven der Region, und seine Nutzung für die Wasserversorgung des südlichen Ufers könnte eine bedeutende Alternative zur Grundwassernutzung darstellen und zu dessen langfristigen Erhaltung beitragen.



