Der Bürgermeister von Vila Real, Alexandre Favaios, erklärte, dass die Gemeinde in den Schulen bereits personelle Ressourcen in einer Menge bereitstellt, die weit über das vom Staat Vorgesehene hinausgeht, insbesondere im Bereich der inklusiven Bildung. Dennoch hielt er ein stärkeres Engagement seitens der Regierung für erforderlich und betrachtete es als untragbar, dass ein Kind mit größerem Unterstützungsbedarf nicht eine ihm fast ausschließlich gewidmete Fachkraft hat.
Seiner Meinung nach kann eine erfolgreiche Schule nicht nur anhand der akademischen Ergebnisse bewertet werden. Alexandre Favaios vertrat die Ansicht, dass sich Bildung auch auf der Bedeutung der Emotionen und dem Wohlbefinden aller gründen sollte, und es sei grundlegend, dass der Schüler das Gefühl habe, nicht zurückgelassen zu werden, dass der Lehrer wertgeschätzt werde und dass die Familie unterstützt werde.
Der Bürgermeister warnte ferner vor der Notwendigkeit, die wachsende Vielfalt der Schulgemeinschaften mit angemessenen Ressourcen zu begleiten, und betonte, dass es heute eine multikulturelle und sehr diverse Schule gebe, was notwendigerweise mehr Mittel zur Beantwortung der Bedürfnisse aller Schüler verlange.




