Die Regierung hat eine neue Arbeitsgruppe geschaffen, die sich der Prävention und Bekämpfung von Kinder-, Früh- und Zwangsehen widmet. Diese Initiative erfolgt im Rahmen eines umfassenderen Bemühens, Praktiken zu bekämpfen, die besonders Mädchen und Frauen betreffen.
Die Arbeitsgruppe wird sich auch auf die weibliche Genitalverstümmelung und die sogenannten Ehrenverbrechen konzentrieren, Themen, die mit schweren Formen geschlechtsspezifischer Gewalt und Verletzungen der Menschenrechte verbunden sind.
Dieses neue Gremium hat eine Frist von 182 Tagen, um die aktuelle Situation zu analysieren und eine Reihe konkreter Maßnahmen zur Stärkung der Prävention und Bekämpfung dieser Praktiken im Land vorzulegen.
Die Schaffung dieser Arbeitsgruppe zeigt die Absicht der Regierung, diesen Fragen, die weiterhin erhebliche Herausforderungen für den Schutz der Rechte von Kindern und Frauen darstellen, mehr Sichtbarkeit und Priorität zu verleihen.



