Die Städtischen Versorgungsbetriebe Setúbal trieben die Änderung der Verordnung über Wasserversorgungs- und Abwasserdienste für städtische Abwässer der Stadt Setúbal voran und identifizierten die Notwendigkeit, die Tarifstruktur und die Bedingungen für die Anwendung von Sondertarifen zu ändern. Das Projekt wurde am 27. Mai vom Verwaltungsrat der SMS und am 2. Juni einstimmig vom Stadtrat von Setúbal genehmigt.
Die Änderungen zielen darauf ab, das bestehende Modell an die Realität und das Profil der Nutzer anzupassen, indem Verbrauchsstufen für nicht-private Nutzer auf der Grundlage einer Analyse des Nutzungsprofils, der Verbrauchsniveaus und der erfassten Mengen eingeführt werden. Ebenfalls vorgesehen ist die Schaffung einer Kategorie von Einrichtungen von lokaler öffentlicher Bedeutung mit Zugang zu einem Sondertarif. Das Ziel besteht darin, eine ausgewogenere Verteilung der Tarifkosten sicherzustellen und dabei die wirtschaftlich-finanzielle Nachhaltigkeit der Dienste aufrechtzuerhalten.
Das Projekt wurde einer öffentlichen Konsultation unterzogen, bei der neun Beiträge von Bürgern, Unternehmen, institutionellen Einrichtungen und einem Branchenverband eingereicht wurden. Die Regulierungsbehörde für Wasser- und Abfalldienste formulierte ebenfalls Anmerkungen und Empfehlungen, von denen einige in das endgültige Projekt übernommen wurden.
Aus der Abwägung der Beiträge aus der öffentlichen Konsultation und den Empfehlungen der ERSAR entstand die endgültige Fassung des Änderungsprojekts der Verordnung, das nun dem Stadtparlament von Setúbal zur Prüfung vorgelegt wird. Die Anmerkungen der ERSAR, die in dieser Phase nicht übernommen wurden, werden bei einer künftigen umfassenden Überarbeitung der Verordnung berücksichtigt.




