Eine von Siemens im Auftrag von EIT Urban Mobility, ChargeUp Europe und dem Europäischen Verband der Automobilhersteller (ACEA) erstellte Studie ergab, dass Europa bis 2030 24,7 Milliarden Euro an Investitionen in die Stromverteilernetze benötigt, um mit dem Wachstum der Elektrofahrzeuge Schritt zu halten. Die Analyse mit dem Titel „Electricity Grids in Europe" bewertete die Auswirkungen von Elektroautos auf die Verteilernetze der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und dreier Länder des Europäischen Wirtschaftsraums, wobei sie auf 64 repräsentative städtische Zentren sechs verschiedener Stadttypen angewendet wurde.
Die Studie zeigt, dass dieser Betrag durch den Einsatz intelligenter Lademanagementsysteme auf etwa 14,1 Milliarden Euro gesenkt werden kann, wodurch rund 10,6 Milliarden Euro an Investitionen vermieden werden könnten. Der größte Druck wird auf den Niederspannungsnetzen lasten, die 77,7 % der notwendigen physischen Investitionen konzentrieren sollten, vor allem aufgrund des häuslichen Ladens von Elektrofahrzeugen. Es wird geschätzt, dass zwischen 55 % und 62 % der Elektrofahrzeugbesitzer in den analysierten Städten im Jahr 2030 Zugang zum häuslichen Laden haben werden.
Hinsichtlich der Städte auf der Iberischen Halbinsel schätzt die Studie Investitionen von etwa 200 Millionen Euro in Barcelona, 100 Millionen in Madrid, Sevilla, Valencia und Saragossa, ohne den Einsatz intelligenter Systeme. Lissabon wird auf etwa 500 Millionen Euro geschätzt, was die portugiesische Hauptstadt zu den südeuropäischen St




