Gruppen von Missbrauchsopfern an katholischen Schulen haben ihre Enttäuschung über die Entscheidungen von Papst Leo XIV. während seines Besuchs in Frankreich zum Ausdruck gebracht. Diese Organisationen brachten ihre Frustration über die Art und Weise zum Ausdruck, wie der Papstbesuch organisiert wird.
Papst Leo XIV. hat für den 27. September in Lourdes ein Treffen mit sieben Missbrauchsopfern geplant. Dieses Treffen ist Teil des Programms des Papstbesuchs in Frankreich.
Die Opfer hatten erwartet, dass das Pontifikat bedeutende Veränderungen in der Art und Weise bringen würde, wie die Katholische Kirche mit Missbrauchsfällen umgeht. Die Vertretergruppen sind jedoch der Ansicht, dass die bisherigen Entscheidungen nicht ihren Erwartungen entsprechen.
Lourdes als Ort der marienischen Pilgerfahrt wurde gewählt, um dieses delikate Treffen zwischen dem Papst und den Opfern auszurichten. Der Besuch findet in einem Moment statt, in dem die Kirche unter kontinuierlichem Druck steht, die Missbrauchsskandale transparent anzugehen.




