Die Gemeinde Torres Vedras gab gestern den Beginn einer neuen Arbeitsphase zur Bewertung und Stabilisierung der Burgböschung von Torres Vedras bekannt, nachdem es infolge der Stürme, die die Gemeinde zu Beginn des Jahres heimsuchten, zu schweren Instabilitätsereignissen gekommen war. Die Gemeindeverwaltung hat eine Reihe technischer Maßnahmen mit Unterstützung des Nationalen Labors für Bauingenieurwesen und von Geologie- und Geotechnik-Experten ergriffen, um die Sicherheit des Gebiets zu gewährleisten und eine integrierte Intervention vorzubereiten.
Im Rahmen dieser Operation beginnen nun die topografischen, architektonischen und dreidimensionalen Vermessungen der Böschung unter Einsatz von Laserscanning-Technologie. Dieses Werkzeug wird eine präzise Erfassung der Geländemerkmale, der bestehenden Strukturen und der aktuellen Konfiguration des Hügels ermöglichen. Die Arbeit folgt auf die bereits durchgeführten geotechnischen Bohrungen und wird entscheidend für die Ausarbeitung der Konsolidierungs- und Stabilisierungsprojekte sowie für die landschaftliche Aufwertung des Morro do Castelo und den Schutz des Gebäudebestands sein.
Die Operation wird voraussichtlich zwei Monate dauern. Während dieses Zeitraums kann die Präsenz technischer Teams und spezialisierter Ausrüstungen zu punktuellen Einschränkungen des Verkehrs und der Nutzung des öffentlichen Raums führen, insbesondere in den Bereichen der historischen Altstadt in der Nähe der Stadtmauern. Die Gemeindeverwaltung versichert, dass sie bestrebt sein wird, die Auswirkungen zu minimieren und eine angemessene Beschilderung sicherzustellen, und dankt den Anwohnern und Nutzern des Stadtzentrums für ihr Verständnis.
Diese Maßnahme stellt einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Arbeit dar, die die Gemeinde Torres Vedras zur Stärkung der Sicherheitsbedingungen und zur Förderung der Aufwertung des historischen, städtebaulichen und landschaftlichen Erbes im Zusammenhang mit der Burg von Torres Vedras leistet.




