Die Ministerin für Umwelt und Energie Portugals sprach sich heute öffentlich dafür aus, dass die Besteuerung von Treibstoffen "sehr wichtig" für die Finanzierung des Nationalen Gesundheitsdienstes und der Bildung ist. Diese Position dient als Begründung für die Entscheidung der portugiesischen Regierung, Spanien bei einer breiteren Senkung der Treibstoffsteuern nicht zu folgen.
Die Regierung Portugals entschied sich dafür, die steuerpolitische Strategie der spanischen Regierung nicht mitzutragen und die aktuelle Besteuerung auf Treibstoffe beizubehalten. Die Ministerin argumentierte, dass die durch diese Steuern erzielten Einnahmen wesentlich sind, um zwei der wichtigsten sozialen Bereiche des Landes aufrechtzuerhalten.
Die Entscheidung, die Steuern beizubehalten, steht im Gegensatz zum Ansatz des spanischen Nachbarn, der umfassendere Steuerermäßigungen einführte. Dieser Unterschied in der Steuerpolitik zwischen den beiden iberischen Ländern wird zunehmend zur Kenntnis genommen, wobei Portugal die Einnahmeerzielung für die Bereiche Gesundheit und Bildung priorisiert.




