Das Foto von König Felipe VI. neben Verteidigungsministerin Margarita Robles und der Militärführung sorgte für Aufsehen in der durch die Ereignisse in Ceuta ausgelösten politischen Debatte. Das Bild wurde unterschiedlich interpretiert – sowohl hinsichtlich einer möglichen Unterstützung für Robles als auch hinsichtlich einer an Marokko gerichteten Botschaft.
Der Präsident der Regierung, Pedro Sánchez, versuchte, die politischen Lesarten über das Fotografieren während seines öffentlichen Auftritts zu minimieren. Sánchez ordnete das Treffen in die institutionelle Normalität und die verfassungsmäßigen Funktionen des Königs als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ein.
Sánchez betrachtete es als "ein rechtzeitiges Fotografieren", erkannte jedoch gleichzeitig an, dass es aufgrund der Situation, in der es aufgenommen wurde, verschiedene Interpretationen hervorrufen könnte. Der Premierminister versuchte somit, die durch das Bild entstandenen politischen Spekulationen zu entschärfen.




