Der ehemalige Bildungsminister João Costa übernahm die Verantwortung für die schlechten Ergebnisse Portugals in der Ausgabe 2025 des PISA, entlastete jedoch die aktuelle Regierung von jeder Schuld. Costa, der derzeit den Ausschuss für Bildungs politiken der OECD leitet, ordnete den portugiesischen Rückgang in einen internationalen Trend ein, der, seinen Angaben zufolge, bereits vor der Pandemie festzustellen war.
Der Sozialist identifizierte soziale Medien und die Auswirkungen der Pandemie als Hauptfaktoren für die schlechte Leistung der portugiesischen Schüler und wies darauf hin, dass dieser Rückgang fast die gesamte OECD und nicht nur Portugal betrifft. Somit wies Costa zurück, dass die Ursache der negativen Ergebnisse in den Lehrplanreformen liegt, die er während seiner Amtszeit umgesetzt hat.
Die Aussagen von João Costa erfolgten am Dienstag, dem Tag, an dem die PISA-Studie offiziell veröffentlicht wurde. Der ehemalige Regierungsbeamte nutzte die Gelegenheit, um die portugiesischen Ergebnisse in den internationalen Kontext einzuordnen, und deutete an, dass die schulischen Schwierigkeiten ein globales Phänomen und keine spezifische Folge der nationalen Bildungspolitik sind.




