Das Gericht der Europäischen Union wies eine Klage Ungarns gegen die Ukraine-Hilfe zurück, die mit den Zinsen der eingefrorenen russischen Vermögenswerte finanziert wird. Das Gericht war der Ansicht, dass es nicht zuständig war, Beschlüsse im Zusammenhang mit der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU zu prüfen.
Die Entscheidung erfolgt in einem Kontext der Spannungen zwischen Ungarn und den europäischen Institutionen. Budapest beschloss, zehn russische Diplomaten auszuweisen, was zur Verschärfung der Beziehungen zwischen der ungarischen Regierung und der EU beigetragen hat.
Das Gericht stützte seine Entscheidung auf die Aufteilung der Zuständigkeiten innerhalb der europäischen Rechtsstruktur und wies darauf hin, dass Fragen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik in die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliedstaaten und nicht der europäischen Gerichte fallen.
Dieses Urteil stellt eine juristische Niederlage für Ungarn dar, das versuchte, den Unterstützungsmechanismus für die Ukraine zu stoppen, der die Erträge aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten verwendet, um den Wiederaufbau und die Unterstützung des Landes zu finanzieren.




