Pedro Sánchez konfrontierte die Entscheidung des spanischen Obersten Gerichtshofs bezüglich des sogenannten "Enkelgesetzes", indem er erklärte, dass die Regierung die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs respektiert, aber nicht teilt. Während eines Interviews im spanischen Fernsehen (TVE) heute Morgen erkannte der spanische Ministerpräsident "Meinungsverschiedenheiten" mit dem Obersten Gerichtshof an.
Der Oberste Gerichtshof setzte die Wahlrechte der Nachkommen von Exilierten im Rahmen dieses Gesetzes aus, was Sánchez zu der Warnung veranlasste, dass die Wahlrechte dieser Menschen auf dem Spiel stehen. Der Regierungschef drängte darauf, diese Frage so schnell wie möglich endgültig zu lösen.
Sánchez deutete indirekt an, dass der Ursprung dieses Konflikts zwischen der Regierung und dem Obersten Gerichtshof im Amnestiegesetz liegt, und suggerierte damit eine Verbindung zwischen beiden Rechtsfragen, die Spannungen zwischen der Exekutive und der Judikative in Spanien erzeugt haben.




