Fünfzig Jahre nach dem Tod von Mao Zedong ließ China an diesem Mittwoch den Jahrestag ohne offizielle Zeremonien oder Hervorhebung in der Staatspresse verstreichen. Der Gründer der Volksrepublik starb am 9. September 1976.
Trotz der Abwesenheit formeller Feierlichkeiten bleibt die Figur von Mao Zedong symbolisch allgegenwärtig in China. Das Porträt des Führers hängt weiterhin am Tiananmen-Platz in Peking, und sein Bild wird in verschiedenen Regionen des Landes weithin verehrt.
Der Tod von Mao Zedong ereignete sich 1976, einem bedeutsamen Jahr für China, das auch den Tod des Premierministers Zhou Enlai und das Erdbeben von Tangshan miterlebte. Nach seinem Tod trat Deng Xiaoping als zentrale Figur in der chinesischen Politik hervor.
Die Auslassung des Jahrestags steht im Gegensatz zur historischen Bedeutung Maos, der China jahrzehntelang regierte und ein tiefgrechendes Vermächtnis im Land hinterließ, sowohl durch seine politischen Auswirkungen als auch durch seine symbolische Präsenz, die bis heute fortbesteht.




