Der Artikel analysiert drei relevante makroökonomische Variablen für die Entscheidung der US-Notenbank (Fed) hinsichtlich einer möglichen Zinserhöhung im September. Diese Variablen sind: der Krieg im Iran, die hohen Ölpreise und das Verhalten des Arbeitsmarktes.
Obwohl der Krieg im Iran und die hohen Ölpreise eine Zinserhöhung im September zu einer plausiblen Möglichkeit machen, identifiziert der Autor Faktoren, die in die entgegengesetzte Richtung weisen. Insbesondere das Fehlen von Zweitrundeneffekten bei der Inflation, die Abkühlung des Arbeitsmarktes und der Anstieg der Treasury-Renditen.
Auf Grundlage dieser Analyse hält der Autor an seiner Prognose fest, dass die Fed untätig bleiben wird, das heißt, sie wird keine Zinserhöhung auf der Septembersitzung vornehmen. Diese Position basiert auf der Einschätzung, dass die Faktoren gegen eine Zinserhöhung diejenigen überwiegen, die dafür sprechen.




