Archäologen entdeckten ein Grab mit Überresten von 38 Personen in der alten archäologischen Stätte von Chan Chan im Norden Perus. Die Entdeckung umfasst auch Gold- und Kupferobjekte, die zusammen mit den Skeletten begraben waren.
Chan Chan war die Hauptstadt des Chimú-Reiches, einer der wichtigsten Zivilisationen des alten Peru, das vor dem Inkareich blühte. Die Festungsstadt ist seit 1986 als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt.
Die gefundenen Gold- und Kupferobjekte deuten darauf hin, dass die begrabenen Personen einen hohen sozialen Status innerhalb der Chimú-Gesellschaft innehatten. Die Erhaltung der sterblichen Überreste und der Artefakte bietet den Forschern neue Erkenntnisse über die Bestattungspraktiken und die soziale Organisation dieses Volkes.
Diese Entdeckung stellt eine der größten Ansammlungen menschlicher Überreste dar, die je in Chan Chan gefunden wurden, und trägt wesentlich zum Verständnis der Chimú-Kultur und ihrer Bestattungsrituale bei.




