Fast die Hälfte der portugiesischen Jugendlichen nutzt Werkzeuge der künstlichen Intelligenz zum Lernen. Laut Daten des PISA-Berichts gaben 48 % der befragten 15-jährigen Schüler in Portugal an, KI-Chatbots zum Lernen, Recherchieren, Erstellen von Zusammenfassungen oder Verfassen von Texten zu nutzen, was eine zunehmende Verbreitung dieser Technologie im Bildungsbereich zeigt.
Die Studie wurde von der OECD durchgeführt und zeigt, dass Portugal zu den Ländern mit der höchsten KI-Nutzung unter Schülern gehört. Die Jugendlichen verwenden diese Werkzeuge hauptsächlich als Unterstützung beim Lernen und bei der Erledigung schulischer Aufgaben.
Der OECD-Bericht warnt jedoch vor den negativen Auswirkungen digitaler Ablenkung auf die akademische Leistung der Schüler. Übermäßiger Technologiegebrauch und die Abhängigkeit von KI-Werkzeugen können die Konzentrationsfähigkeit und die intellektuelle Selbstständigkeit der Schüler beeinträchtigen.
Angesichts dieser Risiken empfiehlt die OECD Veränderungen im Unterricht, um die Technologie pädagogisch sinnvoller zu integrieren und sicherzustellen, dass KI als Ergänzung zum Lernen genutzt wird und nicht als Ersatz für kritisches Denken und akademische Anstrengung.




