Die Polytechnische Universität Guarda – UPG hat drei Patentanträge vorgestellt, die von ihren Forschern in den Bereichen Digitalisierung und Gesundheit entwickelt wurden. Zwischen Juni und Juli 2026 wurden beim Nationalen Institut für industrielle Eigentumsrechte zwei nationale Patentanträge für ein digitales Fertigungssystem und ein additives Fertigungssystem eingereicht, beide von Rui Pires verfasst, sowie ein internationaler Patentantrag für eine integrierte Vorrichtung zur Blutinfusion, entwickelt von den Dozenten Raquel Lima und Luís Miguel Condeço.
Die Anträge wurden wenige Monate nach der Einführung im März eines Executive-Kurses zu Innovation und geistigem Eigentum eingereicht, einem postgradualen Studiengang in Partnerschaft mit der Beratungsfirma Inventa, die auf Marken- und Patentregistrierung spezialisiert ist. Die Schulung, im Hybrid- und Abendformat, zielt darauf ab, Forscher, Unternehmensmitarbeiter, Mitarbeiter von Kommunen und Unternehmer zu befähigen, industrielle Eigentumsrechte zu sichern, einschließlich Patenten, Marken, Designs und Modellen.
Der Rector Joaquim Brigas erklärte, dass diese Patente einen Meilenstein in der Positionierung der UPG als Institution darstellen, die sich der angewandten Forschung und der Nähe zum Unternehmenssektor verschrieben hat. Der Vizerektor Maximiano Ribeiro betonte, dass der Schutz eines Patents auch die wissenschaftliche Arbeit der Forscher anerkennt und sicherstellt, dass die Bemühungen nicht verloren gehen oder von Dritten übernommen werden. Der Direktor der Schulung, Rui Carreto, hob hervor, dass der Kurs auf praktische Weise vermittelt, wie man identifiziert, was patentierbar ist, und die konkreten Schritte zur Registrierung.



