Der Präsident von Ceuta, Juan Jesús Vivas, forderte am Dienstag eine entschlossene Antwort der Europäischen Union an Marokko wegen der Migrationsdruck-Episoden, die Ende Juli verzeichnet wurden. Vivas warnte während einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament, dass die sozio-sanitäre Situation in der Stadt äußerst kritisch und untragbar ist.
Der Amtsträger betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern an die Achtung der territorialen Grenzen gebunden sein muss, und machte die Aufrechterhaltung der Abkommen zwischen der EU und Rabat vom Erfüllen dieser Grenzkontrollanforderungen abhängig.
Während seiner Ansprache appellierte Vivas direkt an die Europäische Kommission und alle Organe der Union, aktiv bei der Rückführung der Personen nach Marokko mitzuwirken, die unrechtmäßig in die Stadt gelangt sind.
Der Chef der Exekutive von Ceuta bestand ebenfalls darauf, dass der einzige mögliche Weg, damit das Territorium seine institutionelle Normalität wiedererlangt, über eine energische Antwort der europäischen Institutionen auf die geschaffene Situation führt.




