Der Innenminister kündigte heute an, dass der Reorganisationsplan der PSP in Lissabon, Porto und Setúbal die Freisetzung von 500 Polizisten auf die Straßen durch eine Reformulierung der Kommandostrukturen und die Zentralisierung administrativer Dienste ermöglichen wird.
Die Maßnahme zielt darauf ab, das Nahbereichspolizeiwesen in den drei größten Städten des Landes zu verstärken, indem bürokratische und Verwaltungsaufgaben auf digitale Plattformen verlagert und diese Funktionen in zentralen Einheiten konzentriert werden.
Nach Angaben des Ministers bedeutet diese Reorganisation nicht die Einstellung neuer Kräfte, sondern vielmehr eine Optimierung der bereits bei der Polícia de Segurança Pública vorhandenen personellen Ressourcen.
Der Plan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die PSP Kritik wegen des Mangels an Beamten auf den Straßen ausgesetzt ist, insbesondere in städtischen Gebieten mit höherer Bevölkerungsdichte und höherer Kriminalitätsrate.




