Der ehemalige INEM-Präsident Miguel Soares Oliveira betrachtete die neue Organisationsstruktur der Einrichtung als eine „verpasste Gelegenheit". Seine Aussagen erfolgten im Anschluss an Änderungen an der organisatorischen Struktur des Nationalen Instituts für Medizinische Notfallversorgung in Portugal.
Soares Oliveira warnte vor dem Risiko einer Fragmentierung des medizinischen Notfallversorgungssystems durch die vorgeschlagenen Änderungen. Der ehemalige Verantwortliche äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen, die diese Reorganisation auf den Zusammenhalt und die Wirksamkeit des Systems haben könnte.
Das INEM ist die für die medizinische Notfallkoordination in Portugal zuständige Behörde und verwaltet Ressourcen wie Krankenwagen und Lufttransport, um Not- und Notfallsituationen im gesamten nationalen Territorium zu bewältigen.
Die Kritik von Miguel Soares Oliveira kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das portugiesische medizinische Notfallversorgungssystem vor erheblichen Herausforderungen steht, einschließlich Fragen zur rechtzeitigen Reaktion und zur Verteilung von Ressourcen im Land.




